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Forum: FIP, Feline Infectious Peritonitis
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  Wie wird die feuchte Form der FIP diagnostiziert
Geschrieben von: zuchtverzeichniss - 29.04.2021, 20:42 - Forum: FIP, Feline Infectious Peritonitis - Keine Antworten

Hierzu gibt es mittlerweile etliche interessante und umfangreiche Webseiten nachdem 2019 von Dr. Pedersen eine Feldstudie mit einem Medikament namens GS-441524, Kurzform GS, durchgeführt wurde, wovon die meisten jedoch in englisch sind.

Da es keinen spezifischen FIP-Test gibt bewerten Tierärzte die Symptome der erkrankten Katze, die Diagnostik und schließen eine Differentialdiagnose aus.

Wie wird FIP diagnostiziert?

Bis vor kurzem konnte FIP nur durch Autopsie bestätigt werden. Seit dem Jahr 2019 gibt es schlüssige, klar umrissene Tests für FIP, obwohl noch nicht alle Tierärzte über die Fortschritte in der Diagnostik Bescheid wissen.

Wird eine FIP Diagnose vermutet kann GS auch zur Diagnosefindung eingesetzt werden. GS behandelt nur FIP; Wenn die Katze auf die GS Behandlung anspricht und sich ihr Zustand verbessert ist damit die Diagnose bestätigt.

Diagnose Effusive ("feuchte oder nasse") FIP

Die feuchte FIP ist durch Flüssigkeitsansammlungen im Bauch (Aszites), in der Lunge (Pleuraerguss) oder im Herzen (Perikarderguss) der Katze gekennzeichnet. Katzen mit Aszites präsentieren sich oft mit einem dickem Bauch und ihr Bauch fühlt sich wie ein Wasserballon an. Wenn sich der Erguss im Herzen oder in der Lunge befindet, hat die Katze möglicherweise keine äußerlichen Veränderungen im Aussehen. Wenn sich die Flüssigkeit stark ansammelt kann die Atmung verstopft klingen oder sichtbar mühsam sein.

Zusätzliche Symptome sind typischerweise Appetitmangel, Lethargie, hohes Fieber das nicht auf Antibiotika anspricht, Vorstehen des 3. Augenlids und gelegentlich Gelbsucht.
 
Komplettes Blutbild & chemisches Blutbild

Bei Verdacht auf feuchte FIP sollte ein vollständiges Blutbild und ein chemisches Blutbild der erste Schritt in Richtung einer Diagnose sein. Das typische FIP-Blutbild zeigt niedriges Albumin, hohes Globulin, hohe Anzahl weißer Blutkörperchen, niedrige Anzahl roter Blutkörperchen, hohe Neutrophile, hohes Protein und hohes Bilirubin. Die meisten FIP-Katzen haben eine nicht regenerative Anämie sowie anhaltendes Fieber. Nicht alle Blutwerte von FIP Katzen sehen gleich aus. Wenn jedoch einige Kennzeichen vorhanden sind und die Symptome der Katze auf eine vermutliche FIP Diagnose hindeuten, wird im Allgemeinen eine weitere Diagnose empfohlen.

FIV / FELV-Test

Da sowohl FIV als auch FELV häufiger auftreten und sich ähnlich wie FIP präsentieren können, sollten diese als primäre oder sekundäre Diagnose getestet und ausgeschlossen werden.

RT-PCR des Ergusses

Mit einer Spritze entnimmt der Tierarzt eine Probe der Flüssigkeit zum Testen. Bei FIP ist der Erguss typischerweise hoch im Protein-, stroh- oder honigfarben und zähflüssig. Der RT-PCR Test erkennt die RNA des Felinen Coronavirus und damit den tatsächlichen Virus. Ein positives Ergebnis des RT-PCR Tests auf der Flüssigkeit bestätigt die Diagnose der feuchten FIP. Ein negatives Ergebnis schließt eine FIP nicht unbedingt aus, da die Wahrscheinlichkeit eines falsch negativen Werts bei etwa 30% liegt.

ES GIBT KEINEN "FIP-TEST". Eine ordnungsgemäße Diagnose erfordert eine Vielzahl von Diagnostik um sowohl FIP zu bestätigen, als auch ähnliche Symtome anderer Erkrankungen auszuschließen. Was manchmal (fälschlicherweise) als "FIP-Test" bezeichnet wird misst die Virenbelastung der Katze gegenüber dem FCoV Virus. Man geht davon aus dass 95 Prozent der weltweiten Katzenpopulation dem Virus ausgesetzt waren. Ein positiver Titer für FCoV ist KEIN Indikator dafür, dass die Katze eine FIP hat oder später FIP entwickeln wird.

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  Wie wird die feuchte FIP diagnostiziert
Geschrieben von: zuchtverzeichniss - 29.04.2021, 19:24 - Forum: FIP beim Züchter - Keine Antworten

Hierzu gibt es mittlerweile etliche interessante und umfangreiche Webseiten nachdem 2019 von Dr. Pedersen eine Feldstudie mit einem Medikament namens GS-441524, Kurzform GS, durchgeführt wurde, wovon die meisten jedoch in englisch sind.

Da es keinen spezifischen FIP-Test gibt bewerten Tierärzte die Symptome der erkrankten Katze, die Diagnostik und schließen eine Differentialdiagnose aus.

Wie wird FIP diagnostiziert?

Bis vor kurzem konnte FIP nur durch Autopsie bestätigt werden. Seit dem Jahr 2019 gibt es schlüssige, klar umrissene Tests für FIP, obwohl noch nicht alle Tierärzte über die Fortschritte in der Diagnostik Bescheid wissen.

Wird eine FIP Diagnose vermutet kann GS auch zur Diagnosefindung eingesetzt werden. GS behandelt nur FIP; Wenn die Katze auf die GS Behandlung anspricht und sich ihr Zustand verbessert ist damit die Diagnose bestätigt.

Diagnose Effusive ("feuchte oder nasse") FIP

Die feuchte FIP ist durch Flüssigkeitsansammlungen im Bauch (Aszites), in der Lunge (Pleuraerguss) oder im Herzen (Perikarderguss) der Katze gekennzeichnet. Katzen mit Aszites präsentieren sich oft mit einem dickem Bauch und ihr Bauch fühlt sich wie ein Wasserballon an. Wenn sich der Erguss im Herzen oder in der Lunge befindet, hat die Katze möglicherweise keine äußerlichen Veränderungen im Aussehen. Wenn sich die Flüssigkeit stark ansammelt kann die Atmung verstopft klingen oder sichtbar mühsam sein.

Zusätzliche Symptome sind typischerweise Appetitmangel, Lethargie, hohes Fieber das nicht auf Antibiotika anspricht, Vorstehen des 3. Augenlids und gelegentlich Gelbsucht.
 
Komplettes Blutbild & chemisches Blutbild

Bei Verdacht auf feuchte FIP sollte ein vollständiges Blutbild und ein chemisches Blutbild der erste Schritt in Richtung einer Diagnose sein. Das typische FIP-Blutbild zeigt niedriges Albumin, hohes Globulin, hohe Anzahl weißer Blutkörperchen, niedrige Anzahl roter Blutkörperchen, hohe Neutrophile, hohes Protein und hohes Bilirubin. Die meisten FIP-Katzen haben eine nicht regenerative Anämie sowie anhaltendes Fieber. Nicht alle Blutwerte von FIP Katzen sehen gleich aus. Wenn jedoch einige Kennzeichen vorhanden sind und die Symptome der Katze auf eine vermutliche FIP Diagnose hindeuten, wird im Allgemeinen eine weitere Diagnose empfohlen.

FIV / FELV-Test

Da sowohl FIV als auch FELV häufiger auftreten und sich ähnlich wie FIP präsentieren können, sollten diese als primäre oder sekundäre Diagnose getestet und ausgeschlossen werden.

RT-PCR des Ergusses

Mit einer Spritze entnimmt der Tierarzt eine Probe der Flüssigkeit zum Testen. Bei FIP ist der Erguss typischerweise hoch im Protein-, stroh- oder honigfarben und zähflüssig. Der RT-PCR Test erkennt die RNA des Felinen Coronavirus und damit den tatsächlichen Virus. Ein positives Ergebnis des RT-PCR Tests auf der Flüssigkeit bestätigt die Diagnose der feuchten FIP. Ein negatives Ergebnis schließt eine FIP nicht unbedingt aus, da die Wahrscheinlichkeit eines falsch negativen Werts bei etwa 30% liegt.

ES GIBT KEINEN "FIP-TEST". Eine ordnungsgemäße Diagnose erfordert eine Vielzahl an Diagnostik um sowohl FIP zu bestätigen, als auch ähnliche Symtome anderer Erkrankungen auszuschließen. Was manchmal (fälschlicherweise) als "FIP-Test" bezeichnet wird misst die Virenbelastung der Katze gegenüber dem FCoV Virus. Man geht davon aus dass 95 Prozent der weltweiten Katzenpopulation dem Virus ausgesetzt waren. Ein positiver Titer für FCoV ist KEIN Indikator dafür, dass die Katze eine FIP hat oder später FIP entwickeln wird.

   

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  Was ist Kolloidales Silber
Geschrieben von: zuchtverzeichniss - 04.02.2021, 21:46 - Forum: Kolloidales Silber - Keine Antworten

Es handelt sich dabei um kleine Silberpartikel, die einer anderen Substanz beigefügt werden können. Das natürliche Antibiotikum wird auch Silberwasser genannt, da die feinen Silberteilchen in der Regel in Wasser gemischt werden. Kolloide – die kleinen Partikel – begegnen uns jeden Tag und sind häufig in Salben oder Kosmetik-Produkten zu finden. Da sich die Teilchen in einer Flüssigkeit nicht auflösen, können sie ihre Wirkung hervorragend im menschlichen Körper entfalten.
Die Fähigkeit von Silber, Strom zu leiten und seine elektrische Polarisierung wirken sich auf eine bemerkenswerte Anzahl an Krankheitserregern aus – nachteilig für den Erreger, vorteilhaft für den Menschen. Die Kolloide schweben im Körperwasser, wo sie in die Bakterien eindringen und sie von innen bekämpfen. Dabei blockiert das Silber ein Enzym, welches die Bakterien für ihren Stoffwechsel benötigen. Das Bakterium wird inaktiviert oder gar abgetötet und verliert damit seine schädliche Wirkung.

Dabei muss jedoch der Unterschied zwischen kolloidalem Silber und ionischem Silber beachtet werden:

Kolloidales Silber besteht aus winzigen Nanopartikeln aus metallischem Silber. Die Partikel sind vollständig und verbinden sich nicht mit anderen Elementen. Silber ist in seiner ionischen Form mit anderen Elementen hochreaktiv und vereinen sich leicht zu Präparaten. Im menschlichen Körper ist Chlorid das am weitesten verbreitete Anion (ein negativ aufgeladenes Ion). Silberionen verbinden sich sofort mit Chlorid und bilden eine nicht lösliche Verbindung von Silberchlorid.
Der Unterschied zwischen Silberionen und Silberpartikeln beruht auf der Tatsache, dass sich Silberionen mit Chlorid Ionen zu Silberchlorid verbinden und Silberpartikel nicht.

Dabei schädigt kolloidales Silber keiner einzigen für den Menschen notwendige Zelle. Damit hat es zahlreiche positive Effekte für den menschlichen Organismus. Viele Menschen bezeichnen das kolloidale Silber als Wundermittel, das in jeder Reise- und Hausapotheke seinen Platz einnehmen sollte.

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  FIP beim Züchter
Geschrieben von: zuchtverzeichniss - 03.02.2021, 21:37 - Forum: FIP beim Züchter - Keine Antworten

Als Züchter mit 20 Jahren Zuchterfahrung habe ich mir diese Frage erstmals in 2002 gestellt. Ich habe mit vielen Züchtern von anderen Rassen diskutiert und zum Thema viele Zeitschriftenartikel gelesen. Im November 2020 war ich dann leider erstmals selbst mit FIP konfrontiert. Mein zukünftiger Zuchtkater hatte eine Neuro FIP entwickelt, ohne Augenbeteiligung. Für mich als verantwortungsvoller Züchter kommt es auf keinen Fall in Frage mit einem FIP Kater oder Katze zu züchten.
Also habe ich alle gesammelten Zeitschriftenartikel rausgekramt und nochmal durchgelesen sowie alle Informationen meiner damaligen Züchterkollegen nochmals aufgearbeitet und meine Haltung wurde damit bestätigt.

Ein Artikel der in einem Katzen Magazin im Jahre 2004 erschien (von mir etwas gekürzt):

FIP kommt überall vor, in kleinen Zuchten, in grossen Zuchten, in Einzelhaltung, sowie in Familien mit 2-3 Katzen etc. FIP ist nicht nur in schmuddeligen Zuchten mit unsauberer Umgebung zu finden, sondern leider auch in gepflegten Häusern und Wohnungen, wo Katzen verwöhnt werden, zur Familie gehören, Balkon, Garten oder gar Freilauf genießen.

Jeder Züchter hat Angst vor diesem Thema und steht ihm ziemlich hilflos gegenüber. Fast keine Zucht wird vor FIP verschont. Tierärzte bestätigen die zunehmenden Krankheitsfälle von Zuchttieren. Auch viele frei laufende Hauskatzen erkranken an FIP, sterben aber oft in freier Natur und sind somit nicht konkret erfassbar.

Die FIP Erkrankung die vorwiegend bei Jungtieren ausbricht veranlasst immer mehr Züchter, nach der eigentlichen Ursache zu suchen und das ist ein langer Weg mit vielen Widersprüchen. Über 100 FIP-Fälle in verschiedenen Zuchten im In- und Ausland ergeben ein ganz anderes Bild als bisher angenommen.

Als Beispiel: 16 Jungtiere von drei verschiedenen Müttern, gedeihen in einem "Nest". Sie spielen, putzen und fressen zusammen und "nur zwei" davon (von der gleichen Mutter) erkranken an FIP. Alle anderen waren und bleiben putzmunter! Sie teilten Fressnapf, Wasserschale, Kuscheldecken und auch das Sandkistchen.

Ein anderes Beispiel: Eine Kätzin hatte vier Würfe. Im dritten Wurf hatte sie 6 Babys, wovon zwei Kätzchen plötzlich an FIP erkrankten. Alle anderen Kätzchen in all ihren Würfen waren und blieben gesund.

Es gibt unzählige solcher Beispiele und sie zeigen vor allem eins: Die Krankheit FIP ist nicht ansteckend wie immer angenommen wurde. Der Ursprung wird wahrscheinlich in der Genetik zu finden sein.
Dies könnte auch erklären, warum eine Impfung zwecklos ist. Bei genetisch gesunden Katzen hat sie keinerlei Wirkung, da die Tiere auch ohne diese Vorsorge gesund geblieben wären, bei FIP-kranken Katzen beschleunigt sie den Krankheitsverlauf. Der FIP-Test kostet nur Geld und taugt nichts, denn FIP kann man nicht testen. Die Kot Untersuchung kann man sich ebenfalls sparen, da man lediglich Coronaviren feststellen kann und nicht FIP. Den Coronavirus Titer im Blut nachzuweisen trägt zur Verwirrung bei, da viele Tiere kurz vor dem Tod einen Titer von 0 bis 25 aufweisen. Über 90% aller Katzen hatten bereits Kontakt zu Corona Virus positiven Tieren.

Es wurde beobachtet dass sich die FIP im Körper der Katze umso mehr ausbreitet, je stärker das Immunsystem reagiert. Denn je mehr Makrophagen den Fremdkörper FIP entfernen wollen, desto mehr wird der Organismus geschädigt. Dies heisst im Klartext: "Baypamun", oder die homöopathische Form "Echinacea" sind bei FIP-kranken und FIP-verdächtigen Katzen verboten. Achten sie dringend darauf, dass ihrer Katze diese Substanzen nicht verabreicht werden. Vor einiger Zeit trennte man die Jungtiere mit 6 Wochen von der Mutter um eine "Ansteckung" zu verhindern. Uns ist ein Ort bekannt, wo mit dieser Maßnahme 12 Jungtiere von insgesamt 22 Katzenkindern trotz Trennung von der Mutter starben. Alle 12 Jungtiere waren vom gleichen Deckkater. Diese emotionale "Rosskur" ist nicht zu verantworten. Besitzt ein Tier den genetischen Defekt, wird es früher oder später an FIP erkranken. Ist es nicht betroffen, wird es nicht an FIP erkranken, auch unter grösstem Stress nicht.

Über 100 der analysierten FIP-Fälle stammten in den jeweiligen Zuchten immer wieder von einem ganz bestimmten Zuchtkater ab. Leben in einer Zucht als Beispiel drei Zuchtkater, muss bei FIP erkrankten Jungtieren analysiert werden, welcher Kater diesen Wurf gezeugt hat. Dieser Zuchtkater wird mit fast sämtlichen Kätzinnen (eigenen und zugelassen) immer wieder eines oder mehrere Jungtiere zeugen, welche an FIP erkranken. Dies erklärt auch, warum es in freier Natur oder gezüchtet immer mehr FIP-Fälle gibt und "dieser Schrecken kein Ende zu nehmen
scheint".

Diese Kater zeugen natürlich auch wiederum männliche und weibliche Jungtiere,  welche das Gen erben, aber keine Symptome zeigen und später wieder zur Zucht eingesetzt werden. (...und so wird der Schrecken FIP kein Ende nehmen) Solche Kater müssten dringend kastriert werden, auch wenn sie noch so wertvoll und schön sind! Sie verbreiten unsägliches Leid für den Züchter, welcher mit Liebe den Wurf pflegt, für den nachfolgenden Käufer und vor allem für das leidende, betroffene Tier.
Es ist gut möglich, dass diese Tiere selber nicht an FIP erkranken und ein schönes, langes Leben als Kastraten genießen können. Die zu deckende Kätzin wird ebenfalls nicht erkranken, da FIP nicht ansteckend ist. FIP muss nicht in den ersten zwei Lebensjahren ausbrechen. Die Krankheit kann auch in späteren Jahren unter Stress zum Ausbruch kommen.

In einigen Fällen waren mit grosser Wahrscheinlichkeit die Mutter-Kätzinnen verantwortlich für ihre FIP-kranken Jungtiere, da die Deckkater in mehreren anderen Würfen keine kranken Kätzchen gezeugt hatten. Der Kater als Träger der Krankheit stellt einen höheren Risikofaktor dar, da er sein genetisches Erbgut öfter weitergibt als eine Kätzin. Sind gar beide Elterntiere belastet, sterben mindestens 80% dieses Wurfes an FIP.

Nach neuesten Erkenntnissen ist davon auszugehen, dass beide Elternteile eine genetische Disposition brauchen, um FIP-kranken Nachwuchs zu zeugen!!

FIP kommt AUS der Katze. Die genetische Veranlagung für die Entwicklung von FIP wurde 1996 von Dr. Niels Pederson USA entdeckt. Er hatte Zucht- und Gesundheitsdaten über zehn Generationen und mehreren Rasse-Katzenlinien durchleuchtet.
WAS können Züchter tun? Züchter können und müssen die Abstammung ihrer Katzen kennen und analysieren. Stammbäume müssen verglichen werden. Bei FIP-Fällen ist abzuklären, ob die Kätzin oder der Kater die genetische Disposition besitzt (oder gar beide).

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  Wie erkenne ich eine FIP Erkrankung
Geschrieben von: zuchtverzeichniss - 03.02.2021, 20:05 - Forum: FIP beim Züchter - Keine Antworten

Als Züchter mit 20 Jahren Zuchterfahrung habe ich mir diese Frage erstmals in 2002 gestellt. Ich habe mit vielen Züchtern von anderen Rassen diskutiert und zum Thema viele Zeitungsartikel gelesen. Im November 2020 war ich dann leider erstmals selbst mit FIP konfrontiert. Mein zukünftiger Zuchtkater hatte eine Neuro FIP entwickelt, ohne Augenbeteiligung. In den 15 Jahren in denen ich mich NICHT weiter mit FIP beschäftigte hatte sich auf diesem Gebiet natürlich und Gott sei dank durch weitere Forschung einiges neues heraus kristallisiert.
Doch damals wie heute gilt:

  • Flüssigkeit im Bauchraum oder Brustbereich durch Röntgenbild
  • Fieber
  • Coronatiter

sind keine eindeutigen oder gesicherten Indikatoren um eine FIP Erkrankung zu bestätigen.
Erste Anzeichen einer feuchten und/oder trockenen FIP können sein:
  • Lethargie
  • Entwicklungsstörungen/Gewichtsabnahme
  • Appetitlosigkeit
  • Fieber
  • Flüssigkeit im Bauchraum oder Brustbereich
  • Blutarmut/Anämie
  • Nickhautvorfall
  • Luft-/Atemnot

Bei Augenbeteiligung können weitere Anzeichen sein:
  • Uveitis
  • keratic precipitates - faserige Ablagerungen auf der hinteren Oberfläche der Hornhaut, die normalerweise mit Uveitis verbunden sind.

Wenn das Virus das Zentralnervensystem oder das Gehirn befallen hat, können folgende neurologische Symptome auftreten:
  • Ataxie
  • Zittern
  • Krampfanfälle
  • Nystagmus (Augenzittern)

Wenn derartige Symptome vorliegen wie geht es weiter um eine Diagnose zu bekommen?

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  Wie erkenne ich eine FIP Erkrankung
Geschrieben von: zuchtverzeichniss - 03.02.2021, 19:59 - Forum: FIP, Feline Infectious Peritonitis - Keine Antworten

Als Züchter mit 20 Jahren Zuchterfahrung habe ich mir diese Frage erstmals in 2002 gestellt. Ich habe mit vielen Züchtern von anderen Rassen diskutiert und zum Thema viele Zeitungsartikel gelesen. Im November 2020 war ich dann leider erstmals selbst mit FIP konfrontiert. Mein zukünftiger Zuchtkater hatte eine Neuro FIP entwickelt, ohne Augenbeteiligung. In den 15 Jahren in denen ich mich NICHT weiter mit FIP beschäftigte hatte sich auf diesem Gebiet natürlich und Gott sei dank durch weitere Forschung einiges neues heraus kristallisiert.
Doch damals wie heute gilt:

  • Flüssigkeit im Bauchraum oder Brustbereich durch Röntgenbild
  • Fieber
  • Coronatiter
sind keine eindeutigen oder gesicherten Indikatoren um eine FIP Erkrankung zu bestätigen.
Erste Anzeichen einer feuchten und/oder trockenen FIP können sein:
  • Lethargie
  • Entwicklungsstörungen/Gewichtsabnahme
  • Appetitlosigkeit
  • Fieber
  • Flüssigkeit im Bauchraum oder Brustbereich
  • Blutarmut/Anämie
  • Nickhautvorfall
  • Luft-/Atemnot
Bei Augenbeteiligung können weitere Anzeichen sein:
  • Uveitis
  • keratic precipitates - faserige Ablagerungen auf der hinteren Oberfläche der Hornhaut, die normalerweise mit Uveitis verbunden sind.
Wenn das Virus das Zentralnervensystem oder das Gehirn befallen hat, können folgende neurologische Symptome auftreten:
  • Ataxie
  • Zittern
  • Krampfanfälle
  • Nystagmus (Augenzittern)
Wenn derartige Symptome vorliegen wie geht es weiter um eine Diagnose zu bekommen?

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  Welches CBD Öl oder Krafthanf für Katzen
Geschrieben von: zuchtverzeichniss - 30.12.2020, 22:25 - Forum: CBD Öl - Keine Antworten

Seit schon längerem informiere ich mich und suche nach einem TCH und terpen freien CBD Öl für Katzen.

Da es mittlerweile so viele Angebote gibt ist die Frage was zu beachten gilt:

[Bild: exclamation.png]  Kein THC und keine Terpene, warum? Katzen können Terpene nicht verstoffwechseln

CBD Öl gilt als nebenwirkungsarm in Hinblick auf Katzen, vorausgesetzt es wird ein CBD Isolat verwendet. Ein Vollspektrum CBD Öl ist aufgrund der enthaltenen Terpene für Katzen nicht empfehlenswert und kann ernste Nebenwirkungen nach sich ziehen

Das große Problem der CBD-Produkte, die nicht speziell für Katzen hergestellt wurden, sind die Terpene. Der Stoffwechsel der Katze kann diese nur sehr langsam verarbeiten und wieder ausscheiden. Es kann so zu Vergiftungen kommen, wenn zu intensiver Kontakt mit den Aromastoffen stattgefunden hat.

Diese Gefahr besteht bei künstlichen Aromastoffen und auch bei Terpenen, die natürlich von Pflanzen gewonnen werden.

Eine Terpen-Vergiftung kann bei Katzen tödlich verlaufen

Eine Terpenvergiftung darf man auf keinen Fall auf die leichte Schulter nehmen. Sie äußert sich in motorischen Störungen und Sabbern, die Katze wirkt unruhig und orientierungslos. Weitere Symptome sind Erbrechen, Durchfall, Zittern und rapider Gewichtsverlust.

Beim Verdacht einer Vergiftung sollte dringend der Tierarzt aufgesucht werden!

Aromaöle sind die größte Gefahrenquelle für eine Terpenvergiftung

Es sollen nicht alle ätherischen Öle bzw. Aromastoffe gleichermaßen gefährlich sein. Manche sollen lediglich unangenehm für die Katze sein, andere lebensbedrohliche Wirkungen haben. Generell sollte der Kontakt von Katze und Duftölen vermieden werden. In den Ölen sind die Aromen stark konzentriert. Eine Vergiftung durch Kontakt mit den naturbelassenen Kräutern ist also eher unwahrscheinlich.

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